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„Joachim Peest ist eine echte Verstärkung für die LG Weserbergland“ |
Zweiter der Landesbestenliste über 200 Meter von manni
„Ich will es 2010 unbedingt wissen, ob noch was geht“, sagt der 22-jährige Joachim Peest, der zum Anfang des Jahres von der LG Hannover zur LG Weserbergland wechselte. Der sympathische Sprinter, der im fünften Semester Mechatronik an der Uni Hannover studiert, hat sich nach seinem größten Erfolg, als er 2006 norddeutscher Jugendmeister über 200 Meter wurde, nicht optimal weiterentwickelt. Dafür gibt es viele Gründe, bekennt er. Ein Grund ist nach seiner eigenen Ansicht, dass er sich selbst nicht genug gefordert hat. Seit Mai 2009 trainiert Peest in der Trainingsgruppe von Werner Scharf in Hannover und erste Erfolge waren die Verbesserung seiner 200 Meter Bestzeit auf 22,09 Sekunden. Auch die 10,98 Sekunden über 100 Meter sieht er als gute Grundlage für die neue Saison und ...
freut sich auch auf die Staffelrennen mit den Männern der LG. Mit seinem ehemaligem Team war er Landesmeister und Vierter bei den deutschen Juniorenmeisterschaften mit der 4x100m-Staffel geworden. „Ich denke, dass ich mit Werner Scharf noch mal was reißen kann, wenn nicht jetzt, wann dann, denn ich bin im fünften Semester, das Berufsleben naht und ich weiß nicht, ob ich mein anschließendes Masterstudium in Hannover absolvieren werde“, sieht Peest optimistisch in die Zukunft. „Joachim kenne ich schon viele Jahre, er ist ein talentierter Sprinter und passt sehr gut zu uns. Er wird auf den Sprintdistanzen noch zulegen und in diesem Jahr auch eine 21-er Zeit über 200 Meter laufen“, freut sich der LG-Trainer auch auf eine Verstärkung der Staffeln von 100 bis 400 Meter. Der Vereinswechsel gehört für Peest dann auch zu den Veränderungen dazu. Er bleibt allerdings weiter Mitglied im TuS Bothfeld, wo er mit fünf Jahren anfing Sport zu treiben und 2003 nach vielen Jahren als Hand- und Basketballer zur Leichtathletik kam. Beim Training absolviert er zur Zeit fünf bis sieben Einheiten, dass soll im Sommer mehr werden. Dann kommt die Uni etwas kürzer, denn dort hat er klug vorgearbeitet. Sehr gerne trainiert er Sprünge auch weiterhin beim Landestrainer Frank Reinhard, „denn für mich sind dies Zubringerleistungen für den Sprint“ und wenn er dann noch Zeit hat spielt er mit einer Gruppe ehemaliger Leichtathleten um Stephan Steding Basketball, „aber richtig in ner Liga“, fügt er an und ach ja, „Musik höre ich wirklich sehr gerne“. |